Informationen über Kapitalmarkt, Versicherung und Vorsorge in Österreich

28. September 2009

Marie Antoinette im Schloss Belvedere


Im Zuge der langen Nacht der Museen am 3. Oktober 2009 gibt es im Schloss Belvedere in Wien eine interessantes Programm zu Marie Antoinette. Die Schauspielerin Lena Reichmuth, die die letzten Königin von Frankreich darstellt, wird eine Lesung zum Besten geben; Beginn 22 00.


Das Programm ist ganz nach meinem Geschmack, die Roben von „La Hong“ sind wie immer sehenswert, und ich werde euch mit Aufnahmen auf diesem Blog verwöhnen.

Das Programm:
In der Langen Nacht der Museen sind alle Dependancen des
Belvedere - Oberes Belvedere, Unteres Belvedere, Orangerie und
Augarten Contemporary - geöffnet und bieten ein hochkarätiges und
buntes Programm.

Programm oberes Belevedere (Prinz Eugen-Straße 27, 1030 Wien)

Kostenloser Willkommenssekt (18 - 19 Uhr)

ZU GAST BEI MARIE ANTOINETTE Ab 18 Uhr: EMPFANG ( 22 Uhr: LESUNG)
Marie Antoinette (Filmschauspielerin Lena Reichmuth) empfängt die
Besucher und liest Geschichten anlässlich ihres Hochzeitsballs im
Schloss Belvedere am 17. April 1770.

GEROCKTER ROKOKO (20 und 23 Uhr)
Rokoko-Showtanz der Tanzschule Rueff in Kreationen des Modedesigners
La Hong.

19. September 2009

Dauphin und Dauphine



Einige von Euch haben sich sicher schon gefragt, warum der französische Thronfolger nach einem Meeressäuger benannt wurde.

Hier ist die Geschichte, wie die französischen Prinzen und Prinzessinnen, zu dem Namen Dauphin und Dauphine gekommen sind:





Die Grafschaft Albon entstand, als der Erzbischof von Vienne aus der Grafschaft Vienne, die er 1023 erhalten hatte, zwei neue Lehen ausgliederte, Maurienne im Norden, woraus sich Savoyen entwickelte, und Albon im Süden, woraus die Dauphiné entstand.
Guigues IV. von Albon hatte in seinem Wappen das Bild eines gekrümmten Delfins, weswegen er den Beinamen „der Delfin“ (franz. le Dauphin) bekam. Unter seinen Nachkommen entwickelte sich dieser Beiname zu einem Titel und der Delfin wurde fester Bestandteil ihres Wappens. Hiermit erhielt die Grafschaft Albon die Bezeichnung Dauphiné de Viennois.
1349 vermachte Humbert II., Dauphin von Viennois, seine de jure zum Deutschen Reich gehörende Grafschaft Dauphiné dem französischen König Philipp VI. Dieser übertrug sie, um kein Lehnsmann des Kaisers zu werden, samt dem traditionellen Titel Dauphin de Viennois seinem Enkel, dem Kronprinzen und späteren König Karl V., der beides dann an seinen ältesten Sohn, den späteren Karl VI., weitergab.
Hiermit etablierte sich für mehrere Generationen der Brauch, dem jeweiligen Thronerben die Dauphiné mitsamt Titel Dauphin als Apanage zu geben. Nachdem die deutschen Kaiser im Verlauf des 15. Jahrhunderts die Ansprüche auf das Dauphiné aufgegeben hatten, schlug Ludwig XI. sie der Krondomäne zu. Hiernach hieß der jeweilige Kronprinz Dauphin de France oder Dauphin de Viennois bis zum Regierungsantritt Ludwigs XIV.
Der Titel Dauphin wurde zu einem Vokabel, d. h. zu dem Wort, das ihn bezeichnete.
Zahlreiche Dauphins wurden übrigens nie König, weil sie früher als ihr Vater starben. In diesen Fällen ging der Titel an den in der Thronfolge nachrückenden Bruder oder auch Enkel über.

Gefunden bei Wikipedia

Das Textbild zeigt das Wappen von Guigues' IV. von Albon

15. September 2009

Reliquien im Museum Carnavalet



Bei eurem nächsten Besuch in Paris, solltet ihr im Museum Carnavalet vorbeischauen.
Im genannten Museum gibt es eine schöne Sammlung von Reliquien der königlichen Familie Louis XVI.
Es zeigt persönliche Gegenstände aus dem Besitz von Ludwig, Marie Antoinette, dem Dauphin Louis Charles und Madame Elisabeth.


Die Information und Bilder sind von Thomas Meyhöfer, einem profunden Kenner der Legende um die Dunkelgräfin.




Musée Carnavalet
23, rue de Sévigné

9. September 2009

Der letzte Herzog von Burgund


In wenigen Tagen beginnt im KHM (Kunsthistorisches Museum in Wien) eine große Ausstellung zu Karl dem Kühnen (*1433 †1477) aus dem Königshaus der Valois.
In der Gratiszeitung „Heute“ wird Karl als „letzter Herzog von Burgund" bezeichnet.
Richtig müsste es heißen, Karl der Kühne war der letzte Herzog aus dem Hause Valois-Burgund.

Nach einer wechselvollen Geschichte fiel die Freigrafschaft an Frankreich, Spanien, Habsburg und dann wieder an Frankreich.
In der jüngeren französischen Geschichte, in den Reunionskriegen (Holländischer Krieg, 1667-1714) wurde die Grafschaft Burgund vom französischen Königs Ludwig XIV besetzt. Der im Jahr 1678 geschlossene Frieden von Nimwegen bestätigte Frankreich in dieser Eroberung.






Der Titel eines Herzog von Burgund wurde bis ins die Zeit von Louis XV. verliehen. Dauphin Louis de Bourbon, duc de Bourgogne († 1712), Enkel von König Ludwig XIV. von Frankreich und Louis Joseph Xavier de Bourbon, duc de Bourgogne († 1761), Enkel von König Ludwig XV., Dauphin von Frankreich, älterer Bruder von Louis Auguste waren Herzöge von Burgund.
Der letzte Herzog von Burgund war der jung verstorbene, Joseph Xavier de Bourbon, duc de Bourgogne.









Nach der Revolution von 1789 wurden 1790 die Herzogtümer von Frankreich in Departements gegliedert.
Es stimmt , das Karl der Kühne der berühmteste Herzog von Burgund war, so wie Julius Cäsar der berühmteste aller Cäsaren.

3. September 2009

Madame de Lamballe







Heute gedenken wir des Todestages von Marie Thérèse Louise von Savoyen-Carignan kurz Madame de Lamballe genannt.
Im Jahre 1767 wurde sie mit Louis-Alexandre de Bourbon, prince de Lamballe (1747–1768), Sohn des Herzogs von Penthièvre, Enkel des Grafen von Toulouse und Urenkel Ludwigs XIV., verheiratet. Als ihr Ehemann schon ein Jahr darauf starb, zog sie sich mit ihrem Schwiegervater auf Schloss Rambouillet zurück. Dort lebte sie bis zur Heirat des Dauphins Louis Auguste und kehrte dann an den Hof von Versailles zurück.

Marie Antoinette, die von ihrem freundlichen und unbefangenen Benehmen bezaubert war, wählte sie zu ihrer engsten Begleiterin und Vertrauten. Der ungestüme Charakter der Dauphine fand in dem fügsamen Temperament von Madame de Lamballe seine Ergänzung. Von 1785 bis zur Französischen Revolution war sie Marie Antoinettes engste Freundin. Mit Beginn der Revolution folgte sie der Königlichen Familie in die Gefangenschaft.
Sie zog sie mit der Königin in den Tuilerien-Palast und da ihr Salon als Treffpunkt für die Königin und die Abgeordneten der Nationalversammlung diente, hielten die Leute sie für die Person, von der all die Intrigen ausgingen. Nach einer Reise nach England 1791, um Hilfe für die Königsfamilie zu erbitten, kehrte sie in die Tuilerien zurück. Dort setzte sie ihre Dienste für die Königin bis zum 10. August 1792 fort, als sie zusammen im Temple gefangengesetzt wurden.
Am 19. August wurde sie ins Gefängnis La Force überführt. Als sie sich weigerte, den Schwur gegen die Monarchie abzulegen, wurde sie am 3. September während der Septembermorde dem Pöbel übergeben, der sie misshandelte, brutal ermordete und ihren Kopf auf einer Pike vor den Fenstern des königlichen Gefängnisses umhertrug. Ihrem Schwiegervater gelang es, ihren Körper zurückzuerhalten und in der Chapelle Royale zu Dreux bestatten zu lassen.


Das ovale Gemälde ist möglicherweise das Portrait einer jungen, unbekannten Frau, es ist aber aus der Zeit und sieht der jungen Prinzessin ähnlich.
Der obige Text wurde z.T. Wikipedia entnommen